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Allgemein | 03.02.2007
Neue Förderkonzepte für das Schweizer Eishockey verabschiedet

Die drei Regionen der Schweizerischen Eishockey Amateurliga haben an ihren ausserordentlichen Versammlungen in Neuchâtel, Nottwil und Münchenbuchsee dem Förderkonzept für die Nachwuchsmannschaften "Giant", dem 2-Lizenzensystem und dem neuen Clubwechsel-Reglement mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. Die Umsetzung erfolgt in der Amateurliga und in der Nationalliga auf die kommende Saison 2007/08.

Das Konzept Giant sieht die gezielte Förderung junger Spieler in ihren Nachwuchsmeisterschaften vor. Die Altersstrukturen werden unter Berücksichtigung von entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten in den Nachwuchskategorien Bambini, Piccolo, Moskito, Mini, Novizen und Junioren so optimiert, dass eine leistungs- und breitensportorientierte Ausbildung erfolgen kann.

Das 2-Lizenzensystem soll die individuelle Förderung des einzelnen Spielers unterstützen. Dieses System ersetzt die bisherigen Partnerteam-Verträge und Kombi-Teams und ermöglicht jedem Spieler den Spiel- und Trainingsbetrieb in ausgewogenem Verhältnis zu gestalten. Bei seinem Stammklub besitzt der Aktivspieler zukünftig eine Lizenz A, mit der Lizenz B ist er in zusätzlichen Leistungsstufen spielberechtigt. Die Partner-schaft kann neu auf den Spieler (Lizenz B) und nicht mehr wie bisher von Club zu Club definiert werden. Diese Rahmenbedingungen gelten ungeachtet des Alters und der Nationalität auch für die Aktivspieler.

Das neue Clubwechsel-Reglement definiert die jährlichen Spielerkartengebühren für Spieler aller Altersklassen und die Rückvergütung an die Ausbildungsclubs aus dem Erlös dieser Gebühren und ersetzt die bisherigen Transfer- oder Ablösesummen. Die Berechnung der Spielerkartengebühr erfolgt nach den Kriterien: Ligazugehörigkeit des Clubs (Clubfaktor), Alter des Spielers, Anzahl absolvierter Spiele.

Diese drei Förderkonzepte werden auf die kommende Saison 2007/08 eingeführt.